ISBN-13: 9783638708623 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 112 str.
ISBN-13: 9783638708623 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 112 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: gut, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Politische Wissenschaft), 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat in Artikel 21 den politischen Parteien unseres Landes die Aufgabe ubertragen, politische Willensbildung zu betreiben. Wie die Parteien dies aber konkret umsetzen sollen, steht ihnen frei. Demnach konnen Parteien selbst bestimmen und festlegen, in welcher Form, auf welche Art und Weise und in welchem Umfang und Ausma sie dem Verfassungsauftrag in Artikel 21 des Grundgesetzes nachkommen. Politische Inhalte, Konzepte und Aussagen der Bundes- und Landespolitik stehen eindeutig im Mittelpunkt des medialen und offentlichen Interesses. Sowohl die Burgerinnen und Burger als auch die Medien schenken tagespolitischen Ereignissen und Entwicklungen ihre Aufmerksamkeit. Der foderative Aufbau von Parteien, ihre Organisationsformen und die Politiken ihrer Landesverbande geraten eher sporadisch ins Blickfeld von Offentlichkeit und Wissenschaft, steht doch die Landesebene eindeutig im Schatten der Bundespolitik. Aber die Vermittlung und Organisation von Politik, die Informationsflusse und Informationsstrange zwischen Parteien und Burgern auf Landesebene, das Erstellen und Bereitstellen von Informationsangeboten durch die Parteien, diese Aspekte sind zentraler und wichtiger Bestandteil des politischen Alttags. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Fragestellung, ob Parteien als Dienstleistungszentren auf politischer Ebene bezeichnet werden konnen. Die besondere Hervorhebung der politischen Parteien im Grundgesetz der Bundesrepublik spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn wie setzen Parteien Artikel 21 des Grundgesetzes konkret um? Was heit es eigentlich, politische Willensbildung zu betreiben? Wie binden die Parteien dabei auf der einen Seite die Burger, und a