ISBN-13: 9783640842605 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar Fragen der Makrookonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung Im Mittelpunkt der offentlichen Diskussion stehen heute die Bankenkrise und der dadurch ausgeloste massive Einbruch der Weltkonjunktur..."1 In diesem Zusammenhang werden immer mehr Stimmen laut, mit der Forderung nach einer starkeren Regulierung der internationalen Finanzmarkte oder generell starkeren staatlichen Eingriffen. Daher stellt sich die Frage, wie eine solche Regulierung von staatlicher Seite bestenfalls auszusehen hatte. Welche Massnahmen wurden von der deutschen Bundesregierung bereits ergriffen, um die aktuelle Wirtschaftsordnung nicht zu gefahrden und dennoch den Problemen gerecht zu werden? Sind diese Eingriffe in das Marktgeschehen nach ordoliberalen Prinzipien zu rechtfertigen oder nicht? Welche Rolle spielt hierbei die Ordnungspolitik und ihre verschiedenen Auspragungen, allen voran der Ordoliberalismus der Freiburger Schule? Alle diese Fragen sollen im Folgenden diskutiert und erlautert werden. Zuerst sollen dem Leser die Unterschiede zwischen Ordnungs- und Prozesspolitik dargelegt und die Lehren des Ordoliberalismus vorgestellt werden. Im Anschluss daran sollen die ordnungspolitischen Massnahmen sowie weitere mogliche Massnahmen der Bundesregierung aufgezeigt und ordnungspolitisch analysiert werden. Auf eine detaillierte Analyse der Ursachen und Hintergrunde der Finanzkrise sowie aller von der Bundesregierung verabschiedeten Konjunkturpakte muss im Rahmen dieser Seminararbeit aufgrund des begrenzten Umfangs verzichtet werden. II. Grundlegendes zur Ordnungspolitik 1. Ordnungspolitik versus Prozesspolitik Unter dem Begriff Ordnungspolitik versteht man die allgemeinen Rahmenbedingungen und Regeln, mit denen eine Wirtschaftsordnung gestaltet wird. Sie soll die wirtschaftliche Freiheit der Individuen"