ISBN-13: 9783656273554 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 3,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Abhandlung wird sich mit der Bodentypisierung und Bodenklassifizierung der Ockererde auseinandersetzen und diese Klassifikation am Beispiel der Boden Mitteldeutschlandes anwenden. Ockererden sind in der deutschen Bodensystematik nicht vertreten. Sie unterscheiden sich jedoch sowohl von Oxi- oder Hanggleyen, zu denen sie ungenauer Weise gezahlt werden, als auch von anderen semiterrestrischen oder terrestrischen Boden hinsichtlich ihrer Pedogenese, wodurch eine Klassifikation als eigener Bodentyp gerechtfertigt wird. Es wird im Folgenden der Vorschlag vorgestellt, welcher die Ockererde als einen neuen von Lockererden abzugrenzenden Subtyp der Braunerden in die deutsche Bodensystematik einfuhrt. Hierbei werden die wesentlichen Merkmale der Ockererden anhand der bodenbildenden Prozesse herausgearbeitet und mit anderen semiterrestrischen und terrestrischen Boden verglichen, um damit die Notwendigkeit der Abgrenzung und damit der Eigenstandigkeit in der Bodensystematik zu verdeutlichen. Die gewonnenen Erkenntnisse zur Bodengenese werden anschlieend in einer schematischen Darstellung und Erlauterung der Bodenhorizonte zusammengefasst. Die Klassifikation der Ockererde wird abschlieend auf das regionale Fallbeispiel des Bodensystems Mitteldeutschland transferiert. Die Ockererde wird dabei in die Catena eines Mittelgebirgsausschnittes als Stoffbarriere eingeordnet.