ISBN-13: 9783656712169 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 28 str.
ISBN-13: 9783656712169 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,3, Ruhr-Universitat Bochum (Fakultat fur Sozialwissenschaft), Veranstaltung: Prekaritat, Sprache: Deutsch, Abstract: Heutzutage wollen die meisten Frauen in Deutschland beides: Mutter sein und Karriere machen. Dies zeigen auch die Ergebnisse einer von Jutta Allmendinger durchgefuhrten Panelstudie: Nur 10 Prozent der interviewten Frauen wurden zu Gunsten ihres Jobs auf Kinder verzichten und nur 29 Prozent wurden ihre Arbeit fur Kinder aufgeben (Allmendinger, 2009, Schaubilder 8 und 9). Dennoch resultieren aus diesem Wunsch Vereinbarkeitsproblematiken, die fur jeden Einzelnen, aber auch fur die Familienpolitik und insbesondere fur die Frauen selbst eine Herausforderung darstellen. So steht die Verfolgung einer (Vollzeit)Karriere einerseits im deutlichen Gegensatz zu dem in Deutschland immer noch einflussreichen, traditionellen Familienmodell, welches Frauen als Hausfrauen und Mutter definiert (vgl. z.B. Scheuer/Dittmann, 2007). Andererseits jedoch im Einklang mit den Ausfuhrungen der Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche beispielsweise im Rahmen von Diskussionen uber Frauenquoten und Kinderbetreuung, die Bedeutung von Frauenerwerbsarbeit betont (vgl. Merkel, 2013). Daruber hinaus sind die Begriffe Prekaritat und Prekasierung, welche die "Verunsicherungen der Arbeits- und Lebensbedingungen von immer mehr Menschen," beschreiben, in aller Munde (Winker, 2010, S. 167). Insbesondere mit Blick auf die gewandelten Lebensentwurfe junger Frauen kombiniert mit den Anforderungen von Seiten des traditionellen Familienbildes, scheinen diese bei dem Versuch 'alles unter einen Hut zu bringen' in besonderem Mae von solchen Prekarisierungsprozessen betroffen zu sein. Ziel dieser Ausarbeitung ist dementsprechend die Uberprufung der Hypothese, dass Mutterschaft zwangslaufig mit einer Prekarisierung des Lebenszusammenhangs einher geht. Auf diese Einleitung folgt eine ku