ISBN-13: 9783640459742 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 32 str.
ISBN-13: 9783640459742 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Institut fur Philosophie), Veranstaltung: Nietzsches Moralkritik, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung, Wahrheit' giebt es eigentlich nur in den Dingen die der Mensch erfindet ...] Er legt etwas hinein und findet es nachher wieder - das ist die Art menschlicher Wahrheit" (KGW V 1, NF; 441], S. 642) In diesem Nachlass-Fragment Nietzsches findet sich eine Thematik bzw. ein Problem angedeutet, welches in den zahlreichen Werken des Philosophen standig wieder auftaucht. Das Problem mit der Wahrheit. Das "ehrliche Ringen um die Wahrheit" ist seit den Vorsokratikern, nach Nietzsche die ersten wahren Philosophen, das Hauptgeschaft der Philosophie. Die Differenz zwischen Wahrheit und Falschheit (Irrtum) besteht schon seit den alten Griechen und mit ihnen begann auch die Definition der Wahrheit bzw. des Wahren. Der Philosoph Platon setzt sich mit seiner Lehre von dieser vorsokratischen Definition ab bzw. versucht eine genauere Bestimmung zu schaffen. Nietzsche selbst hat mit seinen Studien zu den Vorsokratikern und Platon diese Entwicklung untersucht und hat dabei auch fur seine Philosophie wichtige Erkenntnisse gewonnen. Die kritische Auseinandersetzung mit der Wahrheit, welche der Philosoph am Ende des 19. Jahrhunderts vornahm, lie ihn dabei immer wieder die Vorsokratiker und Platon mit ihren Wahrheitsbegriffen Bezug nehmen. Allein bei der Kritik seiner Zeit bleibt es jedoch nicht. Die Wahrheit wird bei Nietzsche entlarvt und verworfen. Das Fundament einer uber 2000 Jahre gewachsenen Philosophie und das ihrer europaischen Kultur sind nach Nietzsche nicht mehr gegeben. Mit seiner Philosophie will er dieses Denken aufbrechen und den Weg fur eine neue Wahrheit bereiten. In "Jenseits von Gut und Bose"1, jener "Philosophie der Zukunft" geht Nietzsche darauf ein und bezeichnet die von i