ISBN-13: 9783638717090 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Universitat Vechta; fruher Hochschule Vechta (Institut fur Erziehungswissenschaft), 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Schwerpunktmaig wird die traditionelle Drogenhilfe dem Konzept der akzeptanzorientierten Drogenhilfe gegenubergestellt. Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Diplomprufung., Abstract: Illegaler Drogenkonsum steht von jeher in der offentlichen Diskussion. Er lost in der Gesellschaft Gefuhle von Unbehagen, Schrecken, Ohnmacht oder Resignation aus. Wie aber soll mit diesem Problem umgegangen werden? Die herrschende Drogenpolitik kriminalisiert die Gebraucher illegaler Drogen und lat sie nach dem Prinzip "Therapie statt Strafe" unter Zwang als Kranke behandeln. Doch lat sich das Problem so losen? Eher das Gegenteil ist der Fall: seit mehr als 20 Jahren ist ein stetiger Anstieg illegalen Drogenkonsums zu verzeichnen, Therapien werden nur unter Zwang begonnen, aber zu einem Groteil auch wieder abgebrochen. Das Resultat ist die immer noch offentlich sichtbare gesundheitliche und soziale Verelendung illegaler Drogengebraucher mit ihren Begleiterscheinungen von Beschaffungskriminalitat, Prostitution, bis hin zu AIDS- und Hepatitis- Erkrankungen. Dies tragt neben der Medienberichterstattung dazu bei, das in den Kopfen der Menschen vorherrschende Bild vom Drogenkonsum als Einbahnstrae in den sogenannten Drogentod auf offentlichen Toiletten zu verfestigen. Spatestens seit der epidemiehaften Ausbreitung von AIDS-Erkrankungen unter intravenos applizierenden Drogengebrauchern Mitte der 80er Jahre ist in der Drogenhilfe jedoch ein Umdenken zu konstatieren. Es wurde zunehmend Kritik am Umgang mit illegalen Drogenkonsumenten laut: neben der herrschenden Drogenpolitik wurde das Abstinenzparadigma in Frage gestellt. Es bildete sich ein Ansatz heraus, der seine Prioritaten auf die Verbesserung der momentanen Lebenssituation von Kon