ISBN-13: 9783640316731 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 132 str.
ISBN-13: 9783640316731 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 132 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet, vor gut zehn Jahren ein neues und dabei zunachst unterschatztes Medium, hat sich mittlerweile so weit etabliert, dass es den Status des Besonderen verloren hat und selbstverstandlich in den Alltag vieler Menschen integriert ist. Der tagliche Umgang mit dem WorldWideWeb und die dabei gewonnen Erfahrungen haben zu Kulturtechniken gefuhrt, die im Rahmen der neuen Technologie und deren Moglichkeiten neu entstanden sind oder in diesen Rahmen ubertragen wurden. Die unter dem Begriff Web 2.0 einhergehende und zunehmende Wandlung des Internetnutzers zum Internetmacher hat in den letzten drei Jahren eine gewaltige Bandbreite von Online-Portalen und Kommunikationsplattformen mit entsprechenden Zugriffszahlen und damit verbundenem okonomischen Wert hervorgebracht. Die hier marktbeherrschenden Portale wie YouTube, MySpace oder die Plattform studiVZ verzeichnen explodierende Teilnehmerzahlen und werden auch als Quelle von kreativen Ideen seitens der Film-, TV- und Musikbranche genutzt. Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (= AGOF) liefert mit den 'internet facts 2007-III' aktuelles Zahlenmaterial uber die deutsche Online-Szene. Hier stieg das studiVZ von null auf Platz 22 des Rankings mit 3,45 Millionen Nutzern ein. Das bedeutet, dass 8,6 Prozent der deutschen Internetnutzer im dritten Quartal 2007 die Website besuchten. Die Nutzer des Web 2.0 konnen nicht nur Inhalte anschauen und lesen, sondern Eigenes erschaffen, sich austauschen, Querverweise zu anderen Inhalten herstellen oder Vorhandenes erweitern und korrigieren. Die Nutzer selbst gestalten den virtuellen Raum des Internets. Um in dieser global vernetzten virtuellen Welt aufzufallen, stellt es fur den einzelnen Nutzer eine groe Herausforderung dar, sich in seiner ganzen Person beachtenswert darzustellen. Welches Selbst wird dabei entworfen? Ist es ein er