ISBN-13: 9783640291786 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1, Universitat Zurich (Sozialpsychologisches Institut), 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der Verbreitung elektronischer Medien in Form von Schallplatten, Kassetten und CDs und der massenmedialen Streuung von Inhalten uber Radio, Fernsehen und Internet, ergeben sich vermehrt Moglichkeiten, sich der Musik auszusetzen. Betrug der jahrliche Verkauf der amerikanischen Musikindustrie 1967 erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar, so durchbrach er 1973 die Schranke von zwei Milliarden Dollar und machte 1994 bereits uber zwolf Milliarden Dollar aus (Zillmann & Gan, 1997, S. 161). Der Stellenwert der Musik ist aber nicht nur in kommerzieller Hinsicht stark gestiegen, sondern hat auch im Leben der Horer einen wichtigen Platz erobert. Unter diversen Funktionen, die Musik im Alltag des Menschen erfullt, befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie sie von Jugendlichen auf der Suche nach der eigenen Identitat genutzt wird. Aus sozialpsychologischer Perspektive betrachtet soll untersucht werden, wie der Konsum von Musik und die damit verbundene Einordnung in ein System unterschiedlicher Geschmackskulturen, als Mittel zur Definition des Selbstkonzeptes eingesetzt werden konnen. Es soll gezeigt werden, inwiefern der eigene Musikgeschmack zum Ausdruck der Personlichkeit verwendet werden kann. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es wichtig, eine eindeutige Begrifflichkeit fur die Neigung zu bestimmter Musik zu verwenden. Uber unterschiedlichste Studien hinweg betrachtet, ist sie aber nicht einheitlich und kann deshalb zu Missverstandnissen fuhren (Behne, 2002, S. 339). Behne fuhrt hierzu den Vorschlag Abeles' (1980) an, zwischen aktuellen Entscheidungen (preferences / Praferenzen) und langfristigen Orientierungen (taste / Geschmack) zu unterscheiden (ebenda). "Der umgangssprachliche und sehr diffuse Begriff des Musikgeschmacks konnte demnach sinnvoll