ISBN-13: 9783656473350 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,3, Otto-von-Guericke-Universitat Magdeburg (Institut fur Philosophie), Veranstaltung: Georg Simmel: Kulturphilosophie und Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Gibt man bei der Internetsuchmaschine "Google" das Stichwort "Soziologie" ein, erhalt man zahlreiche Treffer, die auf Universitaten und Ergebnisse von Studien verweisen. Einen Eintrag zu Georg Simmel sucht man jedoch lange Zeit vergeblich. Dabei musste der 1858 geborene und 1918 gestorbene Berliner eigentlich ganz oben in der Liste stehen. So ist Simmel der eigentliche Begrunder der Soziologie in Deutschland. In zahlreichen Werken, Aufsatzen und Vorlesungen prasentierte der Professor seine scharfsichtigen Analysen der Gesellschaft. Ohne seine beachtlichen Leistungen auf den Gebieten der Philosophie und Soziologie herabsetzen zu wollen, beschaftigt sich diese Arbeit mit der Kritik an seinem Schaffen. Denn obwohl Simmel zahlreiche korrekte Untersuchungen und Betrachtungen der Gesellschaft gelangen, sind bei aufmerksamer Lekture auch Argumente und Konklusionen zu finden, die es zu hinterfragen und kritisieren gilt. Aufgrund der Dichte und Fulle seiner Ausfuhrungen in dem 1903 veroffentlichten Aufsatz "Die Grostadte und das Geistesleben" und einer sorgfaltigen und erschopfenden Analyse desselben, beschrankt sich die Untersuchung allein auf dieses Werk. Dadurch kann eine grundlichere und ausfuhrlichere Betrachtung gewahrleistet werden, als bei dem Heranziehen mehrerer Texte des Philosophen. Auf Sekundarliteratur wurde verzichtet, um eine vorurteilslose Betrachtung zu gewahrleisten. Die vorliegende Arbeit stellt sich somit die Aufgabe, die Ausfuhrungen Simmels in "Die Grostadte und das Geistesleben" sorgfaltig zu untersuchen und, wenn erforderlich, Kritik daran zu formulieren und aufzuzeigen. Dabei soll Simmels Schaffen nicht entwertet werden, vielmehr soll durch die folgende Analyse zur Beschaf