ISBN-13: 9783640330744 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Beruf Familie Mobilitat, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist der Deutschen liebstes Statussymbol, jeder fahrt es gerne spazieren und viele taglich auch damit zur Arbeit - das Auto. Wahrend zurzeit auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt am Main bis vor Kurzem gesehen werden konnte, was Morgen bewegt, bewegt neben der okologischen Vertraglichkeit noch ein ganz anderer Aspekt des Autofahrens die Gemuter der Autofahrer. 2001 machte die damalige Bundesregierung die Entfernungspauschale - oder im Volksmund auch gerne: Pendlerpauschale - fur alle zum Arbeitsplatz zuruckgelegten Wege - egal, ob mit dem Auto, dem offentlichen Nahverkehr oder dem Fahrrad - mit 30 Eurocent pro Kilometer von der Steuer absetzbar. Seit Januar diesen Jahres ist diese Steuervergunstigung wieder teilweise kassiert: Nurmehr ab dem 21. Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ist es moglich, seine Kosten zur Erreichung der Arbeitsstelle vor der Steuer geltend zu machen. Viele laufen nun Sturm: Millionen von ehrlichen Burgen, die taglich zu ihrer Arbeit pendeln mussen, sind nun von grosser finanzieller Mehrbelastung bedroht. Wahrend der Bundesfinanzminister keine Mangel erkennen kann, hat der Bundesfinanzhof verfassungsrechtliche Zweifel angemeldet; eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird fur Anfang 2008 erwartet. Selbst wenn die soziologische Definition eines Pendlers nicht vor 20 Kilometern Arbeitsweg anfangen wurde, ist es unumstritten, dass das beruflich induzierte Pendeln - die beruflich bedingte Mobilitat - in seinen unterschiedlichen Formen ein Phanomen der Moderne ist und sich in den vergangenen Jahrzehnten verstarkt hat. Auch sind die Auswirkungen von Mobilitat mitnichten auf eine finanzielle Dimension beschrankt."