ISBN-13: 9783640404209 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 76 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Unternehmensfuhrung, Management, Organisation, Note: 1,0, Europaische Fernhochschule Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinz Leymann, einer der bekanntesten Mobbingforscher, begann Ende der 70er Jahre mit seinen Forschungen. Er pragte den Begriff Mobbing, welcher 1991 bekannt wurde (vgl. HERMANS/KRINGS 2004, 21f.). Als das Thema Mobbing aufkam, ging man davon aus, dass es sich um Einzelfalle handelt. Untersuchungen aber ergaben, dass cirka sieben Prozent aller Arbeitnehmer Mobbingbetroffene sind. Mobbing tritt vor allem in mittleren und groeren Unternehmen auf (vgl. ESSER u.a. 1999, 33 f.). In den letzten Jahren haben sich die Belastungen am Arbeitsplatz verandert. Die Faktoren wie Hektik und Anspannung sind deutlich gestiegen. Die Erschwernisse am Arbeitsplatz haben sich von korperlichen hin zu psychischen bewegt. Immer ofter entstehen Auseinandersetzungen, die in den haufigsten Fallen auf Neid und Missgunst zuruckzufuhren sind. Man spricht in diesem Zusammenhang von negativer Kommunikation (vgl. VOLK 2004, 1). Ein haufiges Vorurteil ist, dass Mobbing hauptsachlich unter Frauen auftritt. Dies ist falsch, denn die Untersuchungen belegen, dass Mobbingfalle Frauen und Manner gleichermaen betreffen. Haufig sind die jungeren Arbeitnehmer die Mobbingbetroffenen, da sie noch nicht fest in ein Unternehmen integriert sind und ihre Karrierechancen den anderen Kollegen missfallen (vgl. ESSER u.a 1999, 33 f.). Auch im Unternehmen im Fallbeispiel, welches ich mit Unternehmen X bezeichne, gewinnt Mobbing immer mehr an Bedeutung.