ISBN-13: 9783640605125 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritaten, Minoritaten, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach den Studien PISA I und PISA II sind die Kinder der Migranten bzw. die Schuler mit Migrationshintergrund in aller Munde gewesen: Begriffe wie -institutionelle Benachteiligung-, -Sprachbarriere- und -Interkulturelle Bildung- waren plotzlich in aller Munde; der Ruf nach einer Bildungsreform wurde laut und die Themen -Migration- und -Bildung- wurden als ein separates Forschungsgebiet entdeckt, in dem sich bis heute die unterschiedlichsten Menschen, Wissenschaftler und einfache Publizisten tummeln. Von pragmatischen Feststellungen und Losungsansatzen, uber utopische Vorstellungen bis hin zu -gewagten- Thesen (z. B. Isabell Diehm, die tatsachlich festgestellt hat, dass die schulische Situation und die schulische Entwicklung von Migranten zusammenhangend betrachtet werden mussen - vgl. Diehm, Isabell: Schulentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft: Ein -blinder Fleck- der aktuellen Reformdebatte. In: Ackermann, Heike/ Rahm, Sibylle (Hrsg.): Kooperative Schulentwicklung, Wiesbaden 2004) findet man zu (fast) jeder Frage eine Antwort. Die folgende Arbeit beschaftigt sich auszugsweise mit einer Benachteiligung von Migrantenkindern bzw. Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland und, die Benachteiligung vorausgesetzt, den Grunden dafur. Im Zuge dessen werden ausgewahlte Faktoren wie Sprache, Lernkultur der Migranten und die Schulerschaft betrachtet, um danach auf die Herausforderungen fur und Forderungen an die Institution Schule einzugehen.