ISBN-13: 9783656628002 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Ludwig-Uhland-Institut fur Empirische Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Migration im neuen Europa, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit diskutiert, inwiefern das Thema Migration in Europa als Chance oder Problem angesehen werden kann. Zunachst wird anhand der europaischen Migrationsgeschichte belegt, dass das heutige Europa wirtschaftlich und kulturell nur durch Migrstion enstehen konnte. Der zweite Teil widmet sich Frankreich als Negativbeispiel dafur, welche Faktoren eine Integrationspolitik zum Scheitern bringen kann. Der Schluss beleuchtet nocheinmal speziell das Thema Arbeit als wichtigsten Integrationsfakto, Abstract: Im heutigen Europa ist die Frage danach, wie man mit dem Thema Migration umgeht aktueller denn je. Die romantische Vorstellung einer friedlichen Multikulti-Gesellschaft scheint uberlebt, die Unruhen in Frankreich haben ganz Europa erzittern lassen, frei nach dem Motto "Wer ist als nachstes dran?." Die einen sprechen von Leitkultur, andere von kultureller Abgrenzung. Rechtspopulistische Parteien machen mit steigendem Zuspruch die Migranten zu Sundenbocken allen Ubels, aber auch der derzeitige Innenminister Wolfgang Schauble ist der Meinung "Die Migration ist heute eines der groen, die Stabilitat bedrohenden Themen unserer globalisierten Welt." Sind wir also ernsthaft kurz vor dem unausweichlichen Hohepunkt der europaischen Migrationsgeschichte angelangt, dem Punkt an dem die Migranten unsere Kultur durch ihre ersetzen und uns keine andere Moglichkeit bleibt, als tatenlos dabei zuzusehen? Deshalb mochte ich bei der Einteilung meines Argumentationsgangs zunachst im ersten Teil entlang meines Referatthemas "Migration als europaischer Normalfall," verdeutlichen, dass Migranten sowohl die wirtschaftliche, als auch die kulturelle Entwicklung Europas positiv beeinflusst haben. I