ISBN-13: 9783838132907 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 200 str.
Die Arbeit beschaftigt sich mit Lebensgeschichten delinquenter Menschen mit iranischem Migrationshintergrund und der Frage, ob von importierter Kriminalitat" gesprochen werden kann. Das Thema Migrantenkriminalitat sorgt fur hitzige und oft emotional gefuhrte gesellschaftliche Debatten. Die wirtschaftlichen und kulturellen Veranderungen stellen die Gesellschaft vor die Herausforderung sich selbst und ihre kulturellen Eigenheiten neu zu definieren. Die Migration in die Bundesrepublik dient schliesslich als Ventil fur Angste, als Synonym fur die bevorstehenden Veranderungen. Kriminalitatsfurcht als Ausdruck von gesellschaftlichen Veranderungen ist ein in der Kriminologie haufig beachtetes Phanomen. Zunachst wird der Iran, das Heimatland der Migranten, naher beschrieben. Im Anschluss daran wird die Migrationsgeschichte dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit werden Interviews delinquenten Personen dargestellt und ausgewertet. Dabei erhebt dieser zweite Teil den Anspruch, spiegelbildlich zum deskriptiven Teil zu stehen. Die Erkenntnisse des ersten Teils werden mithin im zweiten Teil auf ihre Stimmigkeit gepruft
Die Arbeit beschäftigt sich mit Lebensgeschichten delinquenter Menschen mit iranischem Migrationshintergrund und der Frage, ob von „importierter Kriminalität" gesprochen werden kann. Das Thema Migrantenkriminalität sorgt für hitzige und oft emotional geführte gesellschaftliche Debatten. Die wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen stellen die Gesellschaft vor die Herausforderung sich selbst und ihre kulturellen Eigenheiten neu zu definieren. Die Migration in die Bundesrepublik dient schließlich als Ventil für Ängste, als Synonym für die bevorstehenden Veränderungen. Kriminalitätsfurcht als Ausdruck von gesellschaftlichen Veränderungen ist ein in der Kriminologie häufig beachtetes Phänomen. Zunächst wird der Iran, das Heimatland der Migranten, näher beschrieben. Im Anschluss daran wird die Migrationsgeschichte dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit werden Interviews delinquenten Personen dargestellt und ausgewertet. Dabei erhebt dieser zweite Teil den Anspruch, spiegelbildlich zum deskriptiven Teil zu stehen. Die Erkenntnisse des ersten Teils werden mithin im zweiten Teil auf ihre Stimmigkeit geprüft.