ISBN-13: 9783640962945 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 88 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,5, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Institut fur Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Island gehort mit Norwegen und der Schweiz zu den Staaten Westeuropas, die sich bisher gegen einen EU-Beitritt entschieden haben. Wahrend Norwegen einen Beitritt bereits viermal beantragt hat, wobei dieses zweimal in den Jahren 1972 und 1994 in einem Referendum abgelehnt wurde und selbst die Schweiz 1992 einen Antrag gestellt hat und nach einem Referendum aber zuruckzog, haben die Islander diesbezuglich noch keine Schritte gemacht. Bereits dreimal wurden in Island Debatten uber die Zukunft des Landes innerhalb der europaischen Integration gefuhrt. Zuerst im Vorfeld zur Mitgliedschaft in der EFTA (1968 bis 1969), dann vor der Mitgliedschaft im EWR (1989 bis 1993). Zuletzt gab es wahrend der Regierung der Sozialdemokraten wieder eine groere Debatte uber ein aktiveres Mitwirken in der europaischen Politik (2000 bis 2003). In der Fachliteratur gehorte Island noch bis vor kurzem zu den wenigen europaischen Staaten, die keinen Beitritt zur Europaischen Union angestrebt haben (Eythorsson, Gretar Thor/ Jahn, Detlef: 2009, S. 196). Seitdem die Bevolkerung Norwegens in einem Referendum 1994 einen Beitritt zur Europaischen Union abgelehnt hat, schien das Thema auch fur Island nicht mehr von Bedeutung zu sein. Selbst im Wahlkampf 2007 spielte das Thema EU-Beitritt keine Rolle. Erst 2009, nach der Finanzkrise, stellte Island den Antrag Mitglied der europaischen Staatengemeinschaft zu werden. Objektiv scheint der Unterschied zwischen Mitgliedschaft und Nichtmitgliedschaft auf Grund des hohen Maes an Integration Islands nicht sehr gro zu sein. Somit stellt sich die Frage, welche Auswirkungen eine mogliche Mitgliedschaft fur Island, die EU und die EFTA uberhaupt hatte. Dies soll die Leitfrage dieser Magisterarbeit sein. Dabei soll jedoch auch beachtet werden,