ISBN-13: 9783638755894 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 2,6, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Institut fur Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Methoden der empirischen Sozialforschung, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Untersuchung einer Gesamtheit ist es nicht selten nur schwer moglich, eine Vollerhebung durchzufuhren. Nur wenn die Zahl der Einheiten der Gesamtheit relativ klein ist, macht eine Vollerhebung Sinn, und in bestimmten Fallen ist sie sogar unabdingbar, zum Beispiel bei dem soziometrischen Test. Doch wenn die zu untersuchende Gesamtheit derart gro ist, dass eine Vollerhebung einen unangemessenen oder gar unmoglichen zeitlichen oder finanziellen Aufwand bedeuten wurde, ist es notwendig und sinnvoll, die angestrebten Aussagen mittels einer Teilerhebung zu gewinnen. Zur Durchfuhrung einer Teilerhebung ist es notwendig, eine Stichprobe zu konstruieren. Darunter versteht man "die Entnahme einer begrenzten Zahl von Einheiten aus der Gesamtheit mit dem Ziel, Aussagen uber die Gesamtheit zu machen." Grotes Problem ist dabei die Reprasentativitat, da eine Teilerhebung die Grundgesamtheit immer nur annahernd abbilden kann. Wie zuverlassig ist also die aufgrund einer Stichprobe getroffene Verallgemeinerung? Werden die Elemente einer Stichprobe zufallig ausgewahlt und wird dabei gewahrleistet, dass jede Einheit der Grundgesamtheit eine berechenbare beziehungsweise bei einer einfachen Zufallsstichprobe die gleiche Chance haben, in die Teilerhebung zu gelangen, so ist es moglich, genaue Aussagen uber den Abbildfehler zu treffen. Dadurch kann ein hohes Ma an Zuverlassigkeit gewonnen werden. Dieses Herstellen der Chancengleichheit bei der Stichprobenkonstruktion und die weiteren Grundlagen der Zufallsauswahl stellen das Thema der vorliegenden Arbeit dar.