Judith Panther ist ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich eine Ärztin, die 11 Jahre nach Kriegsende in einer kleinen Stadt in Südwestdeutschland geboren wurde "als drittes von insgesamt zehn Kindern, denen ihre Eltern miteinander und nach ihrer Scheidung jeweils noch mit einem anderen Partner das Leben geschenkt haben". So schreibt sie über den Beginn ihres Lebensweges, der eigenen Angaben zufolge "mehr aus Lücken besteht, als aus Biographie" und sich streckenweise anfühlte "wie eine Rallye auf abschüssigem Gelände in einer Seifenkiste ohne Lenkrad, ohne Bremse und ohne Gurt". Sie selber hat drei Kindern das Leben geschenkt, ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und im Alter von 36 Jahren noch angefangen, Medizin zu studieren, verrät aber niemandem, wie viel Semester sie dafür gebraucht hat ... Mehr als 20 Jahre lang arbeitete sie neben Familie und Studium als Taxifahrerin, seit ihrer Approbation als Ärztin in Kliniken, Hausarztpraxen und im hausärztlichen Notdienst. Seit 2013 besitzt sie die Anerkennung als Fachärztin für Allgemeinmedizin. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU plant sie nun, dort Asyl zu beantragen. Auch in ihrem neuesten Werk unterhält uns die Autorin wieder mit der gleichen aparten Mischung aus Scharfsinn, Angriffslust, beißendem Spott und hintergründigem Humor, von der schon ihr erstes Buch DEUTSCHLAND SCHAFFT UNS AB gekennzeichnet war.