ISBN-13: 9783640498963 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Ethik, Note: 1.0, Philosophisch-Theologische Hochschule der Pallottiner Vallendar, Veranstaltung: Seminar: Ethische Herausforderungen der neueren Medizin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte um die Wurde des Menschen ist heutzutage hoch aktuell. Besonders auf dem Feld der medizinischen Ethik flammt der Streit um die Menschenwurde immer wieder neu auf. Es gibt viele Grunde, die das Ringen um das richtige Verstandnis und den richtigen Umgang mit der Wurde des Menschen fordern. Es ist die rasante Entwicklung der Biomedizin und Genforschung, die auf den Feldern des therapeutischen Klonens, Pranatal- und Praimplantationsdiagnostik, der In-vitro-Fertilisation, der Keimbahntherapie usw..., die Ethiker und Theologen unter den enormen Druck setzt, mit einer derartig rasanten Entwicklung mitzukommen. Mit ethischer Spannung geladen sind auch die scheinbar unendlichen medizin-technischen Moglichkeiten der kunstlichen Verlangerung oder auch der Beendigung des menschlichen Lebens. Hier tauchen die Problemfelder auf, die im Zusammenhang mit der aktiven und passiven Sterbehilfe und der Debatte um die Patientenverfugung stehen. Aber nicht nur auf dem Feld der Medizin wird die Menschenwurde immer wieder zum Diskussionsgegenstand. Ausgerechnet heute wird die Wurde des Menschen auf massivste Weise bedroht. Die schlimmsten Beispiele sind die Kriege: im ehemaligen Jugoslawien, in Afghanistan, im Irak und hochaktuell der Konflikt Israels mit dem Libanon sowie die Auseinandersetzung uber die Folter in den amerikanischen Gefangenencamps. Ernstzunehmen sind auch die Entwicklungen in der postmodernen Gesellschaft wie Globalismus, Individualismus und Konsumismus, die in der Leistungs- und Ellbogengesellschaft geradezu gefordert werden. Solche Entwicklungen bringen vor allem die materiell und geistig Armsten um ihre Menschenwurde.Diese Situation fuhrt zwangslaufig zu der Frage: Wie ist es moglich, dass in einem christlich gepragten demokratischen