ISBN-13: 9783640267354 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Religions-und Missionswissenschaft), Veranstaltung: Menschenrechte und Menschenpflichten, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Menschenrechte sind auf dem Vormarsch. Internationale Dokumente des Volkerrechts bescheren ihnen einen regelrechten Siegeszug. Mehrheitlich haben die Lander bereits die Allgemeine Erklarung der Menschenrechte" der UNO von 1948 ratifiziert und damit dem Menschenrechtsschutz Vorschub geleistet. Denn auch wenn die Menschenrechtserklarung ihrerseits keine rechtsverbindliche Kraft besitzt, findet sie doch in zahlreichen Gesetzgebungen Eingang. Gleichsam als notwendige Antwort auf die unbeschreiblichen Unrechtserfahrungen des 2. Weltkriegs bestehen die Menschenrechte heute unangefochten und haben seit der Mitte des 20. Jahrhunderts sukzessive ihren Wirkungskreis ausgedehnt. Dabei sind wenige Themen so kontrovers diskutiert worden. Es gibt berechtigte Kritik, die ernstzunehmende Aspekte gegen einen Universalanspruch der bestehenden Menschenrechte bereithalt. Im Vordergrund stehen dabei Argumente, die sich vor allem auf den euro-amerikanischen Entstehungszusammenhang beziehen, den Menschenrechten unter dem Deckmantel der Ethik gar neo-imperialistische Tendenzen vorwerfen oder ein westlich-individualistisches Menschenbild ablehnen. Um diese Kernproblematik gruppieren sich heute etliche Ansatze, die von Erganzungsvorschlagen bis hin zu radikal (kultur-) relativistischen Positionen reichen. Aus diesem Diskurs will ich fragmentarisch einige Aspekte aufgreifen. Es sollen zunachst zentrale Argumente, zunachst von Wolfgang Welsch, dann von Jurgen Habermas, fur universell gultige Menschenrechte nachgezeichnet werden, die beide angesichts drohender Konflikte und grober Menschenrechtsverletzungen einen solchen Universalanspruch zu legitimieren vers"