ISBN-13: 9783668255302 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 230 str.
ISBN-13: 9783668255302 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 230 str.
Fachbuch aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben der Legende Dr. Georg Pohler gehort Dr. Max Tromel zum Urgestein der deutschen Kabelindustrie in der zweiten Halfte des 20. Jahrhunderts. Er arbeitete von 1950 bis 1995 in dieser Branche, davon 40 Jahre in der ostdeutschen und 5 Jahre in der bundesdeutschen Kabelherstellung. Wie sonst nur wenige lernte er diesen Industriezweig von der Pike auf kennen. Kernstuck des vorliegenden Buches bilden Gesprache, die mit Dr. Tromel im Zeitraum von April 2014 bis Januar 2015 im Monatsrhythmus gefuhrt und transkribiert und dann vom Februar 2015 bis Juni 2016 uberarbeitet wurden. Das Spektrum der Geschichten, in denen Dr. Tromel sein Leben Revue passieren lasst, ist ausgesprochen breit und vielgestaltig. Alle Geschichten stimmen nachdenklich, manche sind lustig, ja geradezu skurril, andere bedrucken und erschuttern. Dr. Tromel begann seine Karriere als Lehrling, arbeitete im Ministerium, war Werkdirektor, stellvertretender Generaldirektor und schlielich Senior-Advisor der British Insulated Callender's Cables (BICC). Er entwickelte und praktizierte einen Fuhrungs- und Leitungsstil, in dem sich okonomische Effizienz, Freude an der Arbeit und Hochachtung vor anderen Menschen beispielhaft miteinander verbanden. Ein Grundfeiler dieses Leitungsstils war die enge Verknupfung von praktischer und wissenschaftlicher Arbeit, die Dr. Tromel vom ersten bis zum letzten Tag seines 45jahrigen Berufslebens praktizierte. Er genoss bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Leitungsebenen eine ganz auergewohnliche Anerkennung, wie sie Managern in der Wirtschaft nur sehr selten entgegengebracht wird. Erganzt werden die Gesprache durch Erinnerungen ehemaliger Kollegen sowie durch private Bilder und Dokumente von Dr. Tromel. Die in dem vorliegenden Buch dokumentierten Erinnerungen und Erfahrungen richten sich zum einen an spatere Historiker, die wissen mochten, wie die Menschen in der DDR-Planwirts