ISBN-13: 9783656061489 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,3, Fachhochschule fur Wirtschaft Berlin (-), Veranstaltung: Lehrveranstaltung: Arbeits- und Sozialstrukturen im Betrieb und gesellschaftliche Interessenvertretung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rockmusik avancierte durch die enorme Ausbreitung der Massenmedien, auf Grundlage der Singleschallplatteneinfuhrung (1948), als auch der Entwicklung der Transistortechnik und infolgedessen der Herstellung handlicher Kofferradios (1954), nach dem zweiten Weltkrieg zu einem kulturellen Massenprozess, der vor allem die Hoffnungen, Phantasien, Erfahrungen und Wunsche von Jugendlichen aufgreift, in ihren Stucken verarbeitet und veroffentlicht, und sie somit in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess einbringt. Die Auswirkungen der Rockmusik auf das Fuhlen und Denken des Publikums ist mit der Zeit immer umfassender und intensiver geworden, so kann sie den zumeist jugendlichen Publikumsmassen eine Stimme geben, welche nicht ignoriert werden kann.1 Auf der anderen Seite entwickelte sich um die Rockmusik herum ein Wirtschaftsgeflecht, bestehend aus Plattenfirmen, Tonstudios, Vertrieben, Konzertagenturen, Fernsehsendern, Musikinstrumentenherstellern, CD- und Schallplattenpresswerken etc., welches Rockmusik in industriellem Ausmass produziert, vermarktet und verkauft. Infolgedessen hat sich das Geschaft mit der Rockmusik bis in die Gegenwart zu einem eigenstandigen Wirtschaftszweig entwickelt, der Weltweit einen jahrlichen Umsatz in mehrstelliger Milliardenhohe aufweist. Allein auf dem deutschen Tontragermarkt konnten die Plattenfirmen im Jahr 2002 einen Gesamtumsatz aus dem Verkauf von Tontragern erzielen, der sich auf 2,11 Mrd. Euro belief.2 Angesichts solcher Dimensionen wirft sich naturlich die Frage auf, welche Ursachen dieser Entwicklung zu Grunde liegen. Um diese Frage zumindest teilweise zu beantworten, wollen wir im weiteren Verlauf dieser Untersuchung, unser Interesse auf die Eige