ISBN-13: 9783640774708 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 40 str.
ISBN-13: 9783640774708 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,7, Otto-von-Guericke-Universitat Magdeburg (Geschichte), Veranstaltung: Der Untergang der DDR, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum eine andere Zeit der Deutschen Demokratischen Republik ist interessanter als die sogenannte Spatphase" der DDR. Mit ihr verbunden ist die Zeit der grossen Ausreisewellen, welche im Sommer des Jahres 1989 stattfanden. Diese und Ereignisse wie die Falschung der Kommunalwahlen im Mai bildeten den Auftakt einer Zeit der Umwalzungen in der DDR, welche schliesslich zu deren Untergang fuhren sollte. Das von mir zu behandelnde Thema umfasst die Massenflucht als ein Instrument des Untergangs der DDR am Beispiel der Botschaftsbesetzungen in Prag, Budapest und Warschau, sowie die Flucht uber die ungarische Grenze. Diese war neben der Massenausreise uber die Besetzungen der Botschaften in Warschau, Prag und Budapest das zentrale Medien- sowie Politikereignis jenes Sommers. Zu welchen Folgen diese ersten Schritte dann im November 1989 fuhren sollten war, sich zu dieser Zeit noch Niemand im Klaren. Als erstes werde ich kurz die Flucht uber Ungarn skizzieren, welche Massnahmen und Vorraussetzungen dazu notig waren und vor allem wie die Fluchten abliefen. Wie konnte es uberhaupt zu dieser Massenausreise kommen? Danach folgt ein Abschnitt uber die Flucht in die Prager Botschaft, eine Darstellung eines Aufenthaltes in der Botschaft und welche Verhaltnisse dort herrschten. Anschliessend stelle ich die Verhaltnisse in der Budapester Botschaft dar, die man anhand der Anzahl von Fluchtlingen ahnlich der in Prag betrachten muss. Als letztes Beispiel folgt die BRD-Mission in Warschau, in welcher zwar weniger Fluchtlinge zugegen waren, aber dennoch spielte auch diese Botschaftsbesetzung eine grosse Rolle in dieser Angelegenheit. In diesem Unterpunkt werde ich zudem noch kleinere Botschaftsbesetzungen anfuhren, wie Bukarest, Belgrad und Ost-Be