ISBN-13: 9783656087779 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 64 str.
ISBN-13: 9783656087779 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die Expansion der DVD und des Internets wurden die Hybridisierungstendenzen von Film und Fernsehen immer offensichtlicher, mittlerweile ist eine klare Wesensbeschreibung beider Medien kaum noch moglich. Schneider (1997 b: 14) halt fest, dass Hybridisierung Entwicklungen beschreibt, "in denen sich Formen kombinieren, die sich in unterschiedlichen Zeitdimensionen entwickelt haben." Diese Annahme lasst sich damit bestatigen, dass heutzutage Filme und Fernsehformate in 'neuen' Medien (z.B. auf DVD und im Internet) weitergefuhrt werden, was man auch als transmediale Hybridisierung bezeichnet. Auerdem entwickelte das Fernsehen innermediale Hybridformen, da im Rahmen einzelner Formate asthetische/erzahlerische Merkmale verschiedener Genres miteinander kombiniert wurden. Hierbei kann die deutsche Buroserie Stromberg (ProSieben, 2004-2009) als exemplarisch angesehen werden. Diese lasst sich zum Einen keinem spezifischen Genre zuordnen, weil u.a. Charakteristika der Sitcom und Mockumentary auftreten. Der Stromberg-Autor Husmann (in Vo 2006) betont, dass eine klare Zuordnung schwierig sei, "weil sich die Genres derzeit mehr und mehr auflosen." Zum Anderen ist die Serie aber auch in ausgepragtem Mae in anderen Medien vertreten. Thomann (2007) bezeichnet Stromberg als eine "Erfolgsgeschichte - und zugleich die Geschichte eines Misserfolgs." Diese Beschreibung ist sehr passend, chlielich erzielte Stromberg besonders in den ersten beiden Staffeln nur magere Einschaltquoten (vgl. Kappes 2007). Gleichzeitig hat sich die Serie aber einen Kultstatus erarbeitet. Gabler (2007) sprach vor etwa drei Jahren gar davon, dass die Stromberg-Fankultur "demnachst die realen deutschen Buros aufrollen wird."Doch warum hat sich Stromberg trotz niedriger Zuschauerzahlen einen solchen Status erarbeiten konnen? Hierbei ist die These