ISBN-13: 9783638748360 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Universitat Regensburg (Bayerische (Mittelalter-)Geschichte - Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Ludwig der Bayer - Ein Wittelsbacher auf dem Kaiserthron, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die folgende Arbeit soll sich thematisch hauptsachlich mit dem sogenannten Hausvertrag von Pavia von 1329 auseinandersetzen, der im einzelnen die Landesteilung zwischen der wittelsbachischen und der pfalzisch-rudolfinischen Linie regeln sollte. Dabei sollen die Umstande, die zu dem Vertragswerk fuhrten, und die Vorgeschichte, die diesen erst moglich machten, ins Blickfeld genauerer Untersuchungen rucken. Nicht auer Acht gelassen werden sollen ebenso die Auswirkungen des Hausvertrages auf das wittelsbachisch-pfalzische Verhaltnis in der Folgezeit sowie die Teilungsfolgen bis ins Jahr 1648, als der Dreiigjahrige Krieg mit dem Westfalischen Frieden ein offizielles Ende fand. Dargestellt werden sollen konkret einige Stationen des wittelsbachischen Bruderzwistes zwischen Ludwig und dem zwolf Jahre alteren Rudolf, in dessen letzter Konsequenz der Hausvertrag als Einigung zweier weitgehend konkurrierender Linien ein und derselben Herrscherfamilie, namlich der Wittelsbacher, stand. Wie und unter welchen Voraussetzungen konnten sich Interessen einer Herrscherfamilie derartig verschieben, dass deren einzelne Mitglieder erst durch einen Teilungsvertrag zur Raison gebracht werden konnten? Welche Merkmale in der Vertragsausfuhrung lassen den Schluss zu, dass einer vollstandigen Familienspaltung vorgebeugt werden sollte und mit welchen Methoden wird versucht, noch vorhandene gemeinsame Familieninteressen zu betonen? Es stellt sich ebenso die Frage, ob Ludwig der Bayer durch seine nachgiebige Haltung gegenuber der pfalzischen Linie angesichts seines Machtvolumens nicht als der eigentliche Verlierer aus dem Vertragsabschluss hervorging und w