ISBN-13: 9783638668316 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich VWL - Konjunktur und Wachstum, Note: 1,7, Universitat Hohenheim (Lehrstuhl fur Wirtschaftspolitik), Veranstaltung: Geld und Konjunktur, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In ihrer Argumentation gleichen alle Sozialwissenschaften, also auch die Okonomie, einem zweischneidigen Schwert. Auf der einen Seite ermoglicht das hermeneutisch-historische Wesen sozialwissenschaftlicher Theoriebildung ein unbekummertes Aufstellen von Gesetzmaigkeiten nach dem Motto "Ausnahmen bestatigen die Regel." Auf der anderen Seite hingegen verleiht genau diese Eigenschaft jedem sozialwissenschaftlichen Diskurs zu einem gewissen Grad den Charakter einer "Never ending story." Die Thematik der Lohnpolitik ist insbesondere deswegen ein "heies Pflaster," weil sie die Existenz der Tarifautonomie zu einem Wechselspiel verschiedenster Interessengruppen und Entscheidungstrager macht. Vor dem Hintergrund, dass zudem selbst innerhalb einer relativ uberschaubaren okonomischen Gruppierung - welche hochstes Ansehen unter dem Fachpublikum geniet - Uneinigkeit uber elementare Ursache-Wirkungs-Beziehungen beschaftigungspolitischer Manahmen herrscht, lasst sich schlussfolgern, dass ein Ende der Debatte nicht in Sicht ist1. Verwunderlich ist gerade deswegen der oftmals geradezu apodiktisch anmutende Stil, in welchem Verlautbarungen zu dieser Problematik publik gemacht werden, deren wissenschaftlicher Status quo definitiv noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Dies trifft mit Sicherheit auch auf vorliegende Arbeit zu - sie erhebt daher also weniger Anspruch darauf, eine weitere in der Sammlung gut gemeinter Arbeitsmarkttheorien zu sein, sondern soll eher als eine Zusammenstellung des theoretisch- empirischen State-of-the-Art in Sachen "Lohnzuruckhaltung und Beschaftigung" verstanden werden. Die vorliegende Arbeit gliedert sich grob in drei Teilbereiche. Das folgende Kapitel soll dem Leser einen Uberblick bezuglich der ges