ISBN-13: 9783638950572 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 36 str.
ISBN-13: 9783638950572 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Ruhr-Universitat Bochum (Fakultat fur Philologie), Veranstaltung: Dadaismus, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit der Analyse zweier Gedichte von Christian Morgenstern ( Das grosse Lalula") und Hugo Ball ( KARAWANE"). Die Analyse soll keine literaturwissenschaftliche sein, sondern sie bezieht sich auf die sprachlichen Merkmale. Die Gedichte werden also unter sprachwissenschaftlichen Aspekten analysiert. Begrenzt habe ich mich in dieser Hinsicht auf die morphologischen und phonetischen Gesichtspunkte einer linguistischen Analyse. Der Dadaismus ist eine Art Anti-Kunst," welche gegen ein burgerlich- konformistisches Kunstideal rebelliert. Zufall und Spontaneitat wurden im Dadaismus zum Gesetz. Willkurliche Wort- und Silbenreihen wurden wie auch die Collagen zur Ausdrucksform des Dadaismus. Die inhaltlichen Aussagen der Werke waren nicht relevant, was zahlte, war das Spiel mit der Form. Genau mit diesem Hintergrundwissen ist zu erkennen, dass die zwei Gedichte, welche ich hier behandle, typische Formen des Dadaismus sind. Denn auch bei diesen Gedichten geht es nicht um den Inhalt, sondern um die Form und um die Frage, wie mit Sprache gespielt wird. Dieser Aspekt wird hier in meiner Ausarbeitung der Prasentation nun naher ausgefuhrt. Christian Morgenstern ist ein deutscher Dichter, Dramaturg, Journalist und Ubersetzer. Er wurde am 06. Mai 1871 in Munchen geboren. Sein Vater war Landschaftsmaler, weswegen die Familie oft auf Reisen in neue Regionen war. Daraus ergab sich fur Christian Morgenstern ein sehr unregelmassiger Schulunterricht oder manchmal auch Privatunterricht in den verschiedenen Regionen, in der sich die Familie aufhielt. Er lebte bis 1881 bei seinen Eltern, bis seine Mutter starb. Daraufhin lebte er bei seinem Paten in Hamburg, kurz danach kam er aber ins Heim. Als sein Vater dann 1882 schon wieder heiratete und Pr"