ISBN-13: 9783640521999 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 44 str.
ISBN-13: 9783640521999 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 5-6 (CH), Interkantonale Hochschule fur Heilpadagogik, Zurich (HfH), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Leib als Ausgangspunkt aller Erfahrungen ist das Zentrum aller Sinneswahrnehmungen und Tatigkeiten. Er beherbergt die Sinnesorgane und dient als Ganzes der Eigen- und Weltwahrnehmung. Die ersten Erfahrungen mit seiner individuellen Leiblichkeit macht das Kind durch Gefuhle wie hungrig und satt sein, lustvolles und schmerzhaftes Erleben, Geborgenheit und Angst fuhlen und im spielerischen Spuren und Entdecken seines Korpers. Sich in Einklang befinden mit seiner Leiblichkeit, sich in seinem Korper wohl - zu Hause - zu fuhlen, sind zentrale Grundvoraussetzungen fur die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes. Sind diese Voraussetzungen beeintrachtigt, ist auch eine erschwerte Selbstwahrnehmung zu erwarten. Diese Arbeit zeigt auf, wie das Phanomen der Leiblichkeit die Basis bildet fur die Anerkennung eines Menschen in seinem einzigartigen und unverkennbaren Person-Sein. Es wird eine Form heilpadagogischer Arbeit skizziert, die immer auch an der Beziehung interessiert und dialogisch orientiert ist. So fuhlt sich die betreffende Person Ernst genommen und akzeptiert, so, wie sie ist, und mit allen ihren (fur andere oft unverstandlichen) Eigenschaften. Der Ausspruch Sokrates' - ich weiss, dass ich nichts weiss - ist in einem solchen Setting wegleitend, um - vielleicht - mit der Zeit in die Lage zu kommen, etwas von dem verstehen zu konnen, was der Partner oder die Partnerin selber durch leibliches Verhalten mitteilt. Eine Vertiefung in dieses grundlegenden Konzepte lohnt sich fur alle, die auf der Basis einer leiborientierten Padagogik partnerschaftliches Lehren und Lernen von und mit Menschen mit schweren Behinderungen praktizieren wollen "