ISBN-13: 9783640478156 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden (Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Leben und Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Epoche der sachsischen Manufaktur erstreckt sich im Wesentlichen auf die Zeit vom letzten Drittel des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, obgleich es auch schon im Vorfeld Manufakturgrundungen gab. Ihre Charakteristik behielt diese Betriebsform jedoch bis ins 19. Jahrhundert hinein. In Sachsen entsprang jener Impuls zur Errichtung der ersten bedeutenden Werkstatten dieser Art aus der okonomischen Situation des Dreissigjahrigen Krieges (1618-1648) heraus, die durch zahlreiche Verfallserscheinungen gekennzeichnet war. Diese traten zum Teil als unmittelbare Kriegsfolgen, jedoch hauptsachlich als Ausdruck tief greifender - wenn auch durch den Krieg massgeblich beschleunigter - Veranderungen der bisherigen Produktionsweise in Erscheinung. Das Augenmerk der vorliegenden Arbeit liegt jedoch in Dresden, der einstigen Residenzstadt Sachsens. Durch ihre reizvolle Lage und Umgebung, ihre gesamte Anlage mit den hervorragenden Barock- und Renaissancebauten galt Dresden schon vor Jahrhunderten als eine der schonsten Stadte der Welt und zog nicht zuletzt auch durch das kunstlerische, wissenschaftliche wie gesellschaftliche Leben die Menschen von jeher an. Daher besitzt die Stadt eine recht interessante und facettenreiche Geschichte, die von zahlreichen Chronisten, Schriftstellern und Heimatliebhabern in grossem Umfang beschrieben, dokumentiert und publiziert wurde. Dagegen schien die Darstellung des Dresdner Handwerkes sowie die Geschichte der Industrie fur die Geschichtsschreiber ein wesentlich geringeres Interesse zu besitzen. In seiner Publikation mit dem Ziel die Wurzeln einer spater so erfolgreichen Industrie fur die nachsten Generationen vor dem Vergessen zu bewahren und"