ISBN-13: 9783640393145 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Romanistik), Veranstaltung: Semantik Hauptseminar Franzosisch, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit will ich mich mit der Metapher als solcher und vor allem ihrer Behandlung als sprachwissenschaftliches Phanomen beschaftigen. Trotz der Tatsache, dass die ersten Abhandlungen uber die Metapher bereits vor knapp zweitausend Jahren verfasst wurden, so stellen sich trotzdem Philosophen, Rhetoriker, Literaturwissenschaftler und Linguisten bis heute die Frage, was es mit dieser sprachlichen Figur eigentlich auf sich hat. Von Metaphorik spricht man, wenn ein sprachlicher Ausdruck nicht im wortlichen Sinne verwendet wird, so dass nur einige Merkmale des Ausdrucks erhalten bleiben." So simpel diese Erklarung aus Heinz Vaters Einfuhrung in die Sprachwissenschaft auf den ersten Blick erscheinen mag, so viele Fragen ergeben sich wiederum aus ihr: Wie entstehen Metaphern? Benutzen wir sie bewusst oder eher automatisch? Was fur einen Sinn macht es, einen Ausdruck nicht im wortlichen Sinne zu verwenden? Warum benutzen wir uberhaupt Metaphern und wie konnen sie verstanden werden? Diese Arbeit kann sicherlich nicht das Ziel verfolgen, die Gesamtmenge der Fragen zu beantworten, mit denen sich Wissenschaftler seit so langer Zeit beschaftigen. Vielmehr soll sie einen Uberblick uber die wichtigsten Metapherntheorien bieten. Zunachst wird die Arbeit sich daher der klassischen Rhetorik zuwenden, da bereits Aristoteles grundlegende Kenntnisse uber die Metapher formulierte, die bis heute kaum etwas von ihrer Gultigkeit eingebusst haben. In der jungeren Sprachwissenschaft werden in der Regel zwei zentrale Metapherntheorien unterschieden, die Max Black 1962 in Anlehnung an Ivor Armstrong Richards darlegte. Die Substitutionstheorie als auch die Interaktionstheorie sind seit den 1980-er Jahren die vorherrschenden Metaphe"