ISBN-13: 9783640119400 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 60 str.
ISBN-13: 9783640119400 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Veranstaltung: Hauptseminar zu Themen der Auenpolitik: Auen- und Sicherheitspolitik in Zeiten des Umbruchs, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Neuen Kriege - wenige wissenschaftliche Fachbegriffe wurden so schnell und so umfangreich aufgegriffen, wie dieser zur Abgrenzung der Kriege der letzen ca. 15 Jahre von vormals groer "Alter" Kriege. Vermehrt dezentrale und auf eigene Rechnung agierende Gewaltakteure, Ressourcenallokation durch Marodieren, Erpressung und Extraktion von Hilfsgutern der Internationalen Hilfsorganisationen und der Zivilbevolkerung, okonomisches Wirtschaften eingebunden in den Weltmarkt, die extreme Bereitschaft der Gewaltanwendung und etliche weitere, sind nur einige Merkmale, die im Speziellen die Neuen Kriege charakterisieren. Diese Arbeit konzentriert sich auf das Merkmal der Kriegsokonomie. Sowohl die unterschiedlichen Instrumentarien zur Ressourcenallokation, wie auch die notwendigen Rahmenbedingungen werden analysiert. Zum Spezifikum der Rahmenbedingung gehort eine spezielle Gesellschaftsstruktur, die sich der verandernden Umwelt in Gewaltkonflikten anpasst. Um diesem Anspruch naher zu kommen wird der theoretische Ansatz Waldmanns zur Eigendynamik von Gewalt angewendet. In dieser Arbeit geht es mit dem analytischen Rahmen im Folgenden darum, anhand des Libanonkrieges zu zeigen, ob die im Wesentlichen von Kaldor ausgeloste Diskussion um die Neuen Kriege und derer Indikatoren, die im wissenschaftlichen Diskurs alle nach dem Zerfall der UdSSR stattgefunden haben, und der sich herauskristallisierte Faktor der geanderten Kriegsokonomie, auch auf den Burgerkrieg im Libanon anwendbar ist. Ziel ist es, die internen Dynamiken, Prozesse und Strukturen des von 1975 bis 1990 dauernden Krieges zu untersuchen und damit einen Beitrag zur Erklarung zu e