ISBN-13: 9783639876789 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 104 str.
Die Alters- und Pflegeheime in der Schweiz erbringen ihre Dienstleistungen fur die Bewohner selbst. Jedes Heim mit 30 oder 150 Bewohnern stellt das Personal an, fuhrt eine Administration, eine Kuche und eine Wascherei. Wie sinnvoll ist es, alle Dienstleistungen selber anzubieten und wo macht es Sinn, Synergien zwischen den Heimen zu nutzen? Anhand von drei Tragerschaften (Aktiengesellschaft, Stiftung und einem offentlich- rechtlichen Betrieb) werden die Kostenrechnungen gepruft. Ziel ist es, entsprechende Kostensynergien aufzuzeigen. Die Resultate zeigen zwischen der Stiftung und dem offentlichen Heim keine grossen Differenzen, welche auf Kostensynergien hindeuten wurden. Die Zahlen der Aktiengesellschaft sind nicht vergleichbar mit den beiden andern Heimen. Erschwerend fur Vergleiche sind die Unterschiede bei den Abgrenzungen, welche Kostenstellen berucksichtigt werden, und die ungleichen Umlagenschlussel. Erganzt wird die Arbeit mit einer eigenen Erhebung von qualitativen Interviews bei Heimleitern. Der Kostendruck und der Fachkraftemangel werden in den nachsten Jahren auch bei den Heimen weiter zunehmen. Eine Zusammenarbeit zwischen den Institution wird deshalb unumganglich."
Die Alters- und Pflegeheime in der Schweiz erbringen ihre Dienstleistungen für die Bewohner selbst. Jedes Heim mit 30 oder 150 Bewohnern stellt das Personal an, führt eine Administration, eine Küche und eine Wäscherei. Wie sinnvoll ist es, alle Dienstleistungen selber anzubieten und wo macht es Sinn, Synergien zwischen den Heimen zu nutzen? Anhand von drei Trägerschaften (Aktiengesellschaft, Stiftung und einem öffentlich- rechtlichen Betrieb) werden die Kostenrechnungen geprüft. Ziel ist es, entsprechende Kostensynergien aufzuzeigen. Die Resultate zeigen zwischen der Stiftung und dem öffentlichen Heim keine grossen Differenzen, welche auf Kostensynergien hindeuten würden. Die Zahlen der Aktiengesellschaft sind nicht vergleichbar mit den beiden andern Heimen. Erschwerend für Vergleiche sind die Unterschiede bei den Abgrenzungen, welche Kostenstellen berücksichtigt werden, und die ungleichen Umlagenschlüssel. Ergänzt wird die Arbeit mit einer eigenen Erhebung von qualitativen Interviews bei Heimleitern. Der Kostendruck und der Fachkräftemangel werden in den nächsten Jahren auch bei den Heimen weiter zunehmen. Eine Zusammenarbeit zwischen den Institution wird deshalb unumgänglich.