ISBN-13: 9783640697113 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,7, Universitat Kassel, Veranstaltung: Experimentelle Wirtschaftsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: So alt und so abwechslungsreich wie die Menschheit ist auch die Korruption. Nicht nur in der Tagespresse ist dieses Thema kaum mehr wegzudenken. Falle wie der Schmiergeldskandal bei Siemens oder das allgemein hohe Korruptionsniveau in Verwaltung, Politik und Wirtschaft des sich aktuell in Finanznoten befindlichen EU-Staates Griechenland werden umfangreich diskutiert. Das Ausmass der Korruption scheint allerdings von Land zu Land bzw. von Kultur zu Kultur zu differenzieren. So weisen bspw. Entwicklungslander tendenziell eine hohere Korruptionsrate auf als Industrienationen (Vgl. Transparency International 2010a). Zu hinterfragen ist allerdings, welche Faktoren dafur ursachlich sind. Des Weiteren wird Korruption unterschiedlich empfunden. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Wahrnehmungsphanomen ist (Vgl. von Alemann 2005, S. 14, 23 und Moroff 2005): Entscheidend ist insofern, was eigentlich als Korruption aufgefasst wird und was eben nicht, und nicht nur, wie viel von dem tatsachlich korrupten Verhalten aufgedeckt und wahrgenommen wird. Zu hinterfragen bleibt ausserdem, wie es eigentlich zu korruptem Verhalten kommen kann und welche gesamtwirtschaftlichen Effekte diese Art des abweichenden Verhaltens" haben konnen. Welchen Erklarungsbeitrag vermag die Korruptionsforschung dazu zu liefern? Ist es der Forschung uberhaupt moglich, dieser Verhaltensweise auf den Grund zu gehen? Denn nur wenn die Entstehungsursachen bekannt sind, ist auch eine effektive Korruptionsbekampfung moglich. Der Begriff Korruption wird alltaglich gebraucht, ohne im Grunde eindeutig zu wissen, welcher Sachverhalt damit umrissen wird. Um dem zu entgegnen, wird im zweiten Kapital der Begriff naher erlautert. Im darauf folgenden dritten Abschnitt werden die empirische und die experimentelle Korruptionsforschung"