ISBN-13: 9783656168195 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner folgenden Arbeit mochte ich mich mit der Konversationsanalyse (KA) beschaftigen. In der ersten Halfte meiner Arbeit mochte ich die theoretischen Grundannahmen vorstellen. Dazu gehort besonders, das vorherrschende Wissenschaftsverstandnis, welche Ziele erreicht werden sollen und mit welcher Methodik dies geschehen soll. Mir ist dabei wichtig anzufuhren, welche Voraussetzungen postuliert werden, auf denen dann das Analyseverfahren vollzogen wird. Dabei mochte ich die grundlegenden Kategorien der KA darstellen und aufzeigen, wie sie sich die soziale Realitat vorstellt, was sie annimmt, wie diese zustande kommt, aber auch welche Vorstellungen mehr oder weniger offensichtlich uber die Individuen, die Gesellschaft und deren Verhaltnis als theoretische Grundannahmen prasent sind. Nach einem kurzen Zwischenfazit, welches das erste groe Kapitel zusammenfassen und da-bei die wichtigsten Punkte hervorheben soll, werde ich die konversationsanalytische Vorge-hensweise kritisch hinterfragen. Anhand von zwei Systemen, den Geschlechterverhaltnissen und der Sprache, versuche ich Kritik auszuarbeiten und ein Spannungsverhaltnis zu der konversationsanalytischen Theorie darzustellen. Mir geht es dabei darum, Schwachstellen der KA ausfindig zu machen und durch eine theoretische Erganzung produktiv in den Diskurs uber Forschungsansatze und Methoden einzuwirken. Geschlecht und Sprache sollen mir somit als Kategorien dienen, um die Kritik konkret formulieren und detaillierter darlegen zu konnen, wo genau der Forschungsansatz der KA gut funk-tionieren kann und an welchen Stellen sich ggf. Probleme ergeben konnten. Die Leitfragen unter denen ich meine Arbeit behandeln mochte sind folgende: Wie sieht der Forschungsansatz der Konversationsanalyse aus? Welche theoretis