ISBN-13: 9783656159803 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Metapher als Unterscheidungskriterium teilt literarische Genres in zwei Gruppen auf: wissenschaftliche, akademische Werke, stets um die Abwesenheit aller Metaphorik und Mehrdeutigkeit bemuht, auf der einen und alle weiteren - Prosa, Poesie, Rhetorik etc. - auf der anderen Seite, dort, wo auch die Metapher ihren rechtmaigen Platz hat. So oder so ahnlich kann wohl die zeitgenossische Vorstellung in Alltag und weiten Teilen akademischer Praxis insbesondere der Geisteswissenschaften uber den Status der Metapher und das ihr angestammte Terrain beschrieben werden. Dabei bedienen sich Philosophen seit der Antike zahlreicher kunstlerischer Gestaltungsmoglichkeiten, um ihr Anliegen vorzubringen. Mit Vorbehalt zu auern ist die These aber aus ganz anderen, sehr viel schwerwiegenderen Grunden. Sofern sie fur wahr gehalten wird, verhindert sie sowohl aufgrund ihrer Voraussetzungen als auch durch ihre Folgen die Anerkennung des Potenzials, das der Metapher innewohnt und fur das Verstandnis von sprachlicher Kommunikation im Allgemeinen, das Verhaltnis von akademischer und kunstlerischer Textproduktion im Besonderen und den Nutzen der Metapher im Bereich der Ersteren fruchtbar gemacht werden kann. Das Ziel dieser Arbeit ist die genauere Betrachtung hauptsachlich eines der genannten Aspekte, namlich Nutzen, Effekt und Wert der Metapher, sobald sie in akademischer Textproduktion Verwendung findet. Daraus ergeben sich einige bemerkenswerte Folgen fur kunstlerische Literatur, und ihre Fahigkeit, Erkenntnisgewinn und -vermittlung im wissenschaftlichen Betrieb entscheidend modifizieren.