ISBN-13: 9783656169291 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universitat Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Abdankung der beiden Augusti Diocletian und Maximianus im Jahre 305 ruckten die Caesares Constantius und Galerius nach. Zu jener Zeit zogen Konstantin und sein Vater zusammen gegen die Picten und Scoten an der Grenze zum heutigen Schottland in den Krieg. Constantius verstarb am 25. Juli 306 in York, woraufhin sein Sohn von den Truppen widerrechtlich zum Augustus ausgerufen wurde. Diocletians Tetrarchie zerbrach, da nicht nur Konstantin die Macht fur sich alleine beanspruchte. Mehrere Burgerkriege waren die Folge, die Konstantin im Westen und Licinius im Osten 312/13 fur sich entschieden. Zwolf Jahre spater errang Konstantin die Alleinherrschaft, obwohl es ihm aufgrund seiner Usurpation und der niedrigen Herkunft seiner Mutter Helena an Legitimation mangelte. Umso bedeutender war es fur ihn, seine errungene Macht in der Folgezeit zu stabilisieren. Die Weiterfuhrung von Diokletians neu geschaffenen Strukturen und Anderungen innerhalb des Reiches war eine der wichtigsten Manahmen, die er ergriff. Zu dieser zahlte auch die Ausbildung des Kaiserhofs, die sich durch eine Ausdifferenzierung und Hierarchisierung der Amter und durch die Schaffung eines prunkvollen Hofzeremoniells auszeichnete. Inwieweit diese Faktoren tatsachlich Konstantin und anderen spatantiken Herrschern als Mittel und Ausdruck der Machtstabilisierung und Herrschaftslegitimation dienten, soll Thema dieser Hausarbeit sein.