ISBN-13: 9783638651677 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,7, Freie Universitat Berlin, Veranstaltung: HS Biodiversitat, Naturschutz und gesellschaftliches Handeln, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Naturschutz hat in der breiten Offentlichkeit einen guten Stand, wird in der Mehrzahl als notwendig anerkannt und akzeptiert. Bei den direkt "Betroffenen 'vor Ort'" jedoch treten haufig Akzeptanzprobleme auf (Bundestag 2002: Drucksache 14/9852: 45). Besonders in Groschutzgebieten kommen Naturschutzkonflikte haufig vor und "treten Akzeptanzdefizite in besonders ausgepragter Form auf. Dies ist vor allem darauf zuruckzufuhren, dass der Naturschutz insbesondere in Nationalparken sowie z.T. auch in Biospharenreservaten absoluten Vorrang geniet und menschliche Nutzungen nur insofern erlaubt sind, als sie mit dem gesetzlich verankerten Schutzzweck vereinbar sind" (Bundestag 2002: Drucksache 14/9852: 49). Hinzu kommt, da in solchen groflachigen Schutzgebieten auch der Betroffenenkreis entsprechend groer ist als bei kleineren Naturschutzgebieten, die meist eher Akzeptanz erfahren (vgl. ebd.). Konflikte drehen sich zumeist um den (scheinbaren) Gegensatz zwischen Naturschutz und Naturnutzung. Dabei haben Naturschutzgebiete - besonders Nationalparke - nicht nur die Aufgabe, die Natur auf groer Flache moglichst unbeeinflut von menschlichem Einflu zu erhalten, sondern eben diese Natur und deren Schutz den Menschen auch naherzubringen, die Besucher und Anwohner also zu informieren, fur Naturschutzbelange zu sensibilisieren und zu bilden. Insofern ist ein ausschlielicher und ausschlieender Schutz kaum moglich, ohne einer Akzeptanz des Schutzes zwangslaufig entgegenzuwirken. Die vorliegende Arbeit versucht, Naturschutzkonflikte, die in Nationalparks auftreten konnen, am Beispiel der drei Wattenmeer-Nationalparks zu untersuchen. Neben der Darstellung von Akteuren und der jeweiligen Interess