ISBN-13: 9783640745067 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1, Justus-Liebig-Universitat Gieen (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Politische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur wird die Idee der Selbstverwaltung antiken Stadtstaaten und Gilden zugeschrieben. Auffallig oft wird in diesem Zusammenhang das germanische Dorf und die Stadt im Mittelalter erwahnt: "Die ersten dorflichen Siedlungsgemeinschaften hatten genossenschaftlichen Charakter. Die Genossenschaft entwickelte sich auf der Grundlage gemeinsamen Grundbesitzes und sesshaften Ackerbaus sowie aus dem Bedurfnis, sich gemeinsam vor fremden Angreifern zu schutzen und sich im Alltag gegenseitig Hilfe zu leisten." Wichtige Angelegenheiten und Bedurfnisse der dorflichen Gemeinschaft wurden von einer Versammlung stimmberechtigter Bauern entschieden. Besonders die Nutzung von Grundvermogen, die Ordnung des Zusammenlebens und die Dorfverteidigung sind Bereiche, die von der Dorfversammlung geregelt wurden. Ein gewahlter Vorsteher erledigte die Geschafte der Dorfgemeinschaft. Die Freiheit der Dorfgemeinschaft ging mit dem Erstarken des Grundherrentums und des Lehenswesens im fruhen Mittelalter weitgehend verloren, die Bauern wurden von den Grundherren abhangig.