ISBN-13: 9783640772902 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
ISBN-13: 9783640772902 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Theaterskandale, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Skandal wird gegenwartig als soziales Ereignis bestimmt, in dessen Rahmen ein offentliches Argernis in personalisierter und dramatisierter Form entsteht und reprasentiert wird. In der gesellschaftlichen Konvulsion, in der dieses Ereignis stattfindet und die zunachst in ihrer Historizitat kontextualisiert werden soll, wird die triadische Konstellation aus Skandalierer, Skandaliertem und Beobachter innerhalb des Skandals einer genaueren Betrachtung zu unterziehen sein. Deren Ausgangspunkt bildet die Topik des Skandals - der Tabubruch. Hiernach wird in einer anschliessenden Uberlegung auf die zu erkennenden strukturellen Mechanismen eingegangen und der damit zu verbindenden Frage nach einer Konstruierbarkeit des eigendynamischen Prozesses in dessen Imponderabilitat nachgegangen werden. Die Abhandlung stutzt sich im Wesentlichen auf die soziologischen Uberlegungen Erving Goffmans, Hans Mathias Kepplingers und Christian Schutzes, sowie auf Cornelia Blasbergs geschichtsphilosophischen Untersuchungen im Bezug auf das Phanomen des Skandalons. Als essenzielle Grundlage zur Analyse des legendaren Skandals um Klaus Kinskis Deklamation Jesus Christus Erloser" diente ein erst unlangst veroffentlichter Tonmitschnitt und der im Jahre 2001 publizierte Text Jesus Christus Erloser," sowie biografische Nachschlagwerke."