ISBN-13: 9783638842167 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Archaologie, Note: 1, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Seminar f. Ur- u. Fruhgeschichte), Veranstaltung: Vom Rohstoff zum Artefakt, Sprache: Deutsch, Abstract: Keramik wurde, seit ihrem ersten Auftreten an der Wende vom Mesolithikum zum Neolithikum, auf vielfaltigste Weise, sowohl fur den taglichen Gebrauch als auch als Vorratsbehalter oder als Urne bei Bransbestarttungen benutzt. In den meisten Fallen gibt es kein Fundgut das haufiger auftritt. Dementsprechend wichtig ist Keramik auch fur die Klarung verschiedenster archaologischer Fragestellungen, sei es zur Chronologie oder zur kulturellen Zuordnung einer Fundstelle. Um dies leisten zu konnen, ist die Betrachtung formaler Gesichtspunkte im Rahmen einer Typologie, aber auch der technologischen Charakteristika eines Gefasses geboten. Im vorliegenden Text wollen wir uns der Keramik des fruhen und hohen Mittelalters (vom 6. bis 12. Jahrhundert) zuwenden, wobei zuerst ein allgemeiner Uberblick uber den Rohstoff, seine Lagerstatten, sowie Rohstoffgewinnung und uber die Vorbereitung des Materials gegeben werden soll. Anschliessend betrachten wir die Grundzuge der Herstellung eines keramischen Gefasses und die wichtigsten Keramikformen dieses Zeitraumes. In diesem Rahmen werden auch die Details der Herstellungsprozesse erlautert, da sie fur die Charakteristika der verschiedenen Keramikarten von entscheidender Bedeutung sind. Aufgrund der Fulle des Materials werden nur die wichtigsten uberregional verbreiteten Gefassformen behandelt und das angesprochene Gebiet (Abb. 1) auf Nordwesteuropa und Skandinavien beschrankt. Zuletzt sollen Material- und Arbeitsaufwand, sowie der Handel besprochen wer