ISBN-13: 9783656356714 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Karl Martell im Jahre 720 die Position des gesamtfrankischen Herrschers erreichte und ab da neben dem austrasischen auch das neustrische Hausmeieramt bekleidete, lag ein sechsjahriger Weg voll von Widerstanden und Kampfen, die er zu brechen und zu gewinnen hatte um diese Position zu erreichen, hinter ihm. Diese Arbeit soll sich folglich mit seinem Aufstieg und Kampf um die Macht innerhalb des Frankenreiches und seiner Teilreiche in den Jahren 714-721, namentlich Karls Ausschluss von der Teilhabe an der Herrschaft und der politischen Erbfolge durch seinen Vater und seine Stiefmutter Plektrud, sein Kampf gegen den legitimen merowingischen Frankenkonig und die neustrischen Groen, sowie Plektrud um Austrasien in den Jahren 715-717 und seine folgende Politik und militarischen Auseinandersetzungen mit den Neustriern bis zur Erreichung der gesamtfrankischen Herrschaft, befassen. Dabei werden chronologisch vom Tode Pippins des Mittleren im Jahr 714 bis zum Tode Konig Chilperichs II. im Jahr 721, die politischen und militarischen Umstande im Frankenreich, die vor allem militarischen Aktionen, die politischen Positionen und Rollen, sowie das Verhalten der verschiedenen Konfliktparteien dargestellt. Ferner wird im Ersten Punkt des Hauptteils (2. Punkt) kurz auf die schon vor 714 zuruckreichende Nachfolgeregelung von Karls Vater Pippin dem Mittleren eingegangen, damit der Leser die Ausgangssituation kennt und sieht, warum Karl um die Macht kampfen musste. Des Weiteren wird im letzten Punkt des Hauptteils (4. Punkt) auf die Problematik der wichtigsten erzahlenden Quellen, die uns bezuglich dem Aufstieg und Kampf Karls um die Macht vorliegen, eingegangen. Bei der Darstellung der Zusammenhange sollen folgende Leitfragen im Vordergrund stehen: Aus welchen Grunden und Motiven wurde Karl nicht an der Her