ISBN-13: 9783656908746 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 36 str.
ISBN-13: 9783656908746 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 36 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,7, Universitat Leipzig (Finanzierung und Investition), Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr als vierzig Jahren sind seit der Veroffentlichung eines der wichtigsten Modelle der Finanzmarktokonomie, namlich das Capital Asset Pricing Modell (CAPM), vergangen. Ausgehend von seinen Modellannahmen uber das Verhalten der Investoren und die Kapitalmarktstruktur gelingt es ihm eine intuitive Erklarung uber die erwarteten Renditen risikobehafteter Investitionsanlagen zu liefern. Abgesehen von der Kritik in Bezug auf die Problematik seiner Anwendung, leistet es einen guten Beitrag zur Bestimmung von Kapitalkosten und damit auch zur Bewertung von Investitionen oder Unternehmen. Praktisch verursacht die Anwendung des CAPM kontroverse Diskussionen sowohl in Bezug auf die Annahmen, die weder mit der Realitat noch mit dem Marktportefeuille vereinbar sind. Daruber hinaus lassen sich die zukunftigen Werte der erwarteten Renditen nicht einfach berechnen und mussen deshalb auf Basis Vergangenheitsdaten geschatzt werden. Die bisherigen empirischen Studien stutzen wenig dieses Modell. Aus diesem Grund werden in der Literatur unterschiedlichen Faktor - Modelle vorgeschlagen, die zur Operationalisierung des CAPM im Rahmen einer praxisorientierten Anwendung beitragen sollen. Das Hauptziel der folgenden Arbeit liegt darin, eine moglichst prazise Erklarung erwarteter Renditen anhand empirischer Untersuchungen zu liefern. Dazu werden als erstes die Grundidee des CAPM und die daraus folgenden Implikationen fur Schatzung der Kapitalkosten erlautert. Weiterhin wird die Methode der Kleinsten Quadrate als geeignetes Schatzverfahren zukunftiger Betafaktoren vorgestellt. Es werden die zentralen Annahmen dieser Methode, deren moglichen Verletzungen und die sich daraus ergebende Folgen fur das geschatzte Modell naher betrachtet. Anschlieend werden zwei praktischen Fallstudien zur Schatzung des Betafaktors durchg