ISBN-13: 9783638873147 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 24 str.
ISBN-13: 9783638873147 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Wohlfahrtsstaaten im Vergleich, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage danach, wie sich das Wesen" oder die Charakteristika des Sozial- oder Wohlfahrtsstaates bestimmen lassen, haben viele Autoren und Fachrichtungen beschaftigt. Ein in der Politikwissenschaft popularer Ansatz, das Phanomen des Wohlfahrtsstaates theoretisch und empirisch zuganglich zu machen, stammt von Gosta Esping- Andersen. Dabei konzipiert er den Begriff des Wohlfahrtsstaats aus funktionaler Perspektive, indem er die soziale Staatsburgerschaft" als zentrale Idee des Wohlfahrtsstaates benennt. Im Zentrum dieser Begrifflichkeit steht die Gewahrung sozialer Rechte," die er in den beiden basalen Elementen der De-Kommodifizerung" und Stratifizierung" verortet. Letztlich heben diese beiden Begrifflichkeiten darauf ab, das Ausmass zu bestimmen, in dem wohlfahrtsstaatliche Sozialleistungen einerseits eine tatsachliche Sicherheit bieten (im Sinne einer tatsachlichen Alternative zur Erwerbstatigkeit) und andererseits universell uber alle Bevolkerungsschichten hinweg zur Verfugung stehen (im Sinne einer Gleichbehandlung aller). Als Idealtyp eines Wohlfahrtsstaates konnte demnach derjenige Staat gelten, der beide Prinzipien in bestmoglicher Auspragung zu gewahrleisten in der Lage ist; kurz: umfangreiche und universelle soziale Sicherheiten in gleichem Umfang fur jeden. Aus normativer Perspektive mag sich dies durchaus nach einem vertretbaren Massstab anhoren, den man an Wohlfahrtsstaaten anlegen kann. Dabei geht man stillschweigend davon aus, dass dieses Ideal irgendwie auch tatsachlich erreichbar ist. Letztlich gilt es dies aber zunachst einmal zu klaren. Daher soll in der hier vorliegenden Arbeit folgende Frage behandelt werden: Ist das oben skizzierte Ideal des Wohlfahrtsst"