ISBN-13: 9783656058663 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Sprachliche Varietaten des Deutschen, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Hauptseminararbeit zu den Moglichkeiten des Einsatzes von Jugendsprache im Deutschunterricht, Abstract: Immer wieder versuchen Erwachsene, das Geheimnis der fur sie meist unverstandlichen Sprache von Jugendlichen und Kindern zu ergrunden. Damit einher geht oftmals parallel eine Klage uber einen Verfall und Verarmung der Sprache und die Verflachung der Inhalte. Teilweise wird sie sogar mit einem Sittenverfall gleichgesetzt. Der Forschungsgegenstand der Jugendsprache unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist aber keinesfalls ein Phanomen der heutigen Zeit. In einem Literaturbericht zur Jugendsprache unterscheidet Edgar Lapp mehrere historische Phasen der Jugendsprachforschung: Bereits seit Anfang der 50er Jahre wird gezielt die Sprache der Jugendlichen betrachtet und untersucht, auch wenn dies zunachst unter anderen Bezeichnungen geschieht. So wird diese damals noch als "Sprache der Halbstarken" (Halbstarken-Chinesisch) bezeichnet. Vorher gab es bereits Untersuchungen, die sich mit Studenten- bzw. Schulersprache ("Pennalersprache") beschaftigten. In den 60er Jahren machte sich der steigende anglo-amerikanische Einfluss auch in diesem Bereich bemerkbar, jetzt ruckte die "Teenagersprache" in den Fokus des Interesses. In den folgenden Jahrzehnten wurden eher spezielle Untergruppen der Jugendsprache genauer untersucht, wie beispielsweise die APO- oder Szenesprache der 70er Jahre, in den 80er Jahren die Sprache der Punks oder Okos und in den 90er Jahren die Sprachen verschiedener Jugendgruppen, welche sich vor allem durch die Zugehorigkeit zu verschiedenen Musikrichtungen unterschieden (z.B. Techno, HipHop, Rap usw.). Auch heute versuchen eine Vielzahl von unterschiedlichen Werken uns die Sprache