ISBN-13: 9783656901761 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 24 str.
ISBN-13: 9783656901761 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Universitat Hamburg (Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Job Characteristics Model (im folgenden JCM) ist ein durch Hackman und Oldham (1976, 1980) entwickeltes Modell, das auf der Frage basiert, welche Gestaltungsmerkmale Arbeitsaufgaben und -tatigkeiten aufweisen mussen, um motivationsfordernd und leistungsanregend zu wirken, sowie der arbeitenden Person zugleich Entfaltungsmoglichkeiten bei der Arbeit zu ermoglichen. Beim Job Diagnostic Survey (im folgenden JDS) handelt es sich um ein ebenfalls von Hackman und Oldham (1975) in den USA entwickeltes psychologisches Verfahren zur Arbeitsplatzanalyse, welches auf den Annahmen und Variablen des JCM basiert. Das Verfahren wurde mit dem Ziel entwickelt, psychologisch bedeutsame Aufgaben- und Tatigkeitsmerkmale zu diagnostizieren. Zudem sollte die Wirkung hieran ansetzender Arbeitsgestaltungsmanahmen zur Veranderung dieser Merkmale einer Bewertung unterzogen werden. Dabei ist der Anwendungsbereich des Verfahrens weder auf bestimmte Branchen noch Tatigkeitsklassen begrenzt. Der einzelne Arbeitsplatz sowie die hier auszufuhrenden Tatigkeiten und Aufgaben sind die Analysegegenstande des Verfahrens (vgl. Schmidt & Kleinbeck, 1999, S. 205). Der JDS gehort mittlerweile zu den international bekanntesten Verfahren im Bereich der Arbeitsanalyse. Das Verfahren wurde neben der deutschen Fassung von Schmidt, Kleinbeck, Ottmann und Seidel (1985), die auch dieser Arbeit zugrunde liegt, bereits in eine Vielzahl andere Sprachen ubersetzt und kann auf eine Fulle von Veroffentlichungen zuruckblicken, welche sich mit den Ergebnissen seiner Anwendung in Forschung und Praxis beschaftigen. Insbesondere im angloamerikanischen Raum findet JDS haufig Anwendung. In der folgenden Arbeit soll auf die theoretischen Grundlagen in Form des JCM eingegangen werden und basierend auf diesen, die methodischen Grundlagen