ISBN-13: 9783838605869 / Niemiecki / Miękka / 1997 / 96 str.
Inhaltsangabe: Gang der Untersuchung: Zweck der Arbeit war es, die wirtschaftliche Entwicklung Italiens bis hin zur Teilnahme an der Wirtschafts - und Wahrungsunion darzustellen. Nach einem Vergleich mit der Wahrungsunion von 1871 in einem deutschen Staatenbund lie sich der Schlu ziehen, da Wahrungsunionen ohne bestehende Staatlichkeit in der Geschichte nicht zum Erfolg fuhrten. Nach einem kurzen Einblick in die Entstehung des Vertagswerks von Maastricht wurde verstarkt auf die bevorstehende Wahrungsunion eingegangen. Ausschlaggebend ist hier der Drei - Stufenplan zum Ubergang in die Wahrungsunion. Nach einer Darstellung der Vorteile einer Wirtschafts - und Wahrungsunion fur Europa und im Speziellen fur Italien begann der eigentliche Forschungsteil der Arbeit. Zuerst erfolgte eine Analyse der im Vertrag von Maastricht vorgegebenen Konvergenzkriterien. Hier wurde die detaillierte Entwicklung der letzten vier bis sechs Jahre gezeigt. Beginnend mit dem Kriterium der Preisstabilitat zeigte Italien starke Fortschritte bei der Inflationsbekampfung, so da eine Erfullung dieses Kriteriums fur das Jahr 1997 moglich erscheint. Die Zinssatze in Italien, im speziellen der Diskontsatz, sank bis auf 1995 kontinuierlich, ist aber immer noch auf hohem Niveau. Eine weitere Ruckfuhrung der Zinssatze ist weiterhin notwendig zur Erfullung, des entsprechenden Konvergenzkriteriums. Die Lage der offentlichen Haushalte verschlechterte sich bis 1994 kontinuierlich und erreichte damit ihren hochsten Wert mit einer Bruttoverschuldung von 125,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt. Das Problem der Schuldenfalle ist bei einer 10,2 prozentigen Zinslast des Bruttoinlandsprodukt gegeben. Eine leichte Ruckfuhrung der Bruttoverschuldung 1995 und 1996 ist nur teilweise auf Einsparungen zuruckzufuhren, grotenteils erfolgten bilanztechnische Buchungstricks. Hier ist weiterhin dringend Handlungsbedarf notig, zumal die Veschuldungsquote auch momentan noch 100 Prozent uber dem im Konvergenzkriter