ISBN-13: 9783668156395 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 72 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 2,0, Universitat Rostock (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Handelt es sich bei Marjane Satrapis -Persepolis- um eine Autobiografie? Und wenn ja, was macht sie als solche aus und mit welchen comicspezifischen Mitteln wird der autobiografische Aspekt vermittelt? In der vorliegenden Bachelorarbeit soll der Frage nach den Mitteln und der Art des Erzahlens im Medium -Comic- nachgegangen werden. Als Beispiel wird dafur Satrapis Werk -Persepolis- herangezogen. Die stark autobiografisch geprägte Geschichte einer Kindheit und Jugend im Iran und Osterreich wurde von Kritikern und Feuilletons hoch gelobt und erhielt zahlreiche namenhafte Auszeichnungen wie den Preis fur das beste Szenario beim internationalen Comicfestival in Angoulème. Um eine Grundlage fur das Thema zu schaffen, werden im nachfolgenden Kapitel die wesentlichen Theorien zum Medium des Comic und zur Gattung der Autobiografie erlautert. Den Anfang macht die sequenzielle Kunst, da sie als das übergeordnete Medium die Erzahlung bestimmt. Nach einer Definition wird kurz das Analyseschema nach Martin Schuwers -Wie Comis erzahlen- aufgeführt. Dieses wird spater das Fundament für eine forschungsorientierte Analyse von -Persepolis- sein. Zudem soll in einem kurzen Abriss die Entwicklung des Autobiografischen im Comic aufgeführt werden. Es folgt die theoretische Auseinandersetzung mit der Autobiografie als Gattung. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei auf dem Verhältnis von Inszenierung und Authentizität liegen. Das dritte Hauptkapitel wird die Analyse von Satrapis Werk beinhalten. Zu Beginn wird kurz der Aufbau der Handlung erlautert. Im Anschluss wird der Comic nach dem Vorbild des ausgearbeiteten Modells von Schuwer erzahltheoretisch in den Unterkapiteln -Bewegung-, -Raum-, -Zeit- und -Sprache, Schrift und Bild- analysiert. Der Text wird parallel mit zahlreichen Bildbeispielen unterstutzt. Die Ergebnisse werden da