ISBN-13: 9783638717366 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 140 str.
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Pravention, Ernahrung, Note: sehr gut, Universitat Wien (Institut fur Sportwissenschaft Wien), 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der empirischen Untersuchung war es herauszufinden, ob in einem 3-4wochigem stationaren Rehabilitationsaufenthalt einer der beiden Trainingsmethoden - Dauer- oder Intervallmethode - als effektiveres korperliches Ausdauertraining zu bevorzugen sei. Methodik: 221 Probanden, die sich in der kardialen Rehabilitation nach einem operativen Eingriff oder kardialen Ereignis befanden wurden je nach Leistungsfahigkeit in 5 verschiedene Gruppen eingeteilt. Daraufhin wurden sie zufallig einer der beiden Trainingsmethode zugewiesen. Am Ende und am Anfang des Aufenthaltes fand eine symptomlimitierte standardisierte Stufenergometrie mit 2min 25 Watt Inkrement statt bei der Herzfrequenz und Blutdruck mitgemessen wurden. Daneben wurden auch die Wattleistung sowie anthropometrische Groen erhoben. Es kam in keinen der angegebenen Parameter zu einem signifikanten Unterschied zwischen den beiden Trainingsmethoden. Alle Gruppen verbesserten signifikant die relative Wattbelastung und reduzierten im Verlauf der Rehabilitation signifikant ihr Korpergewicht. Es kann gefolgert werden, dass bei der angewandten Trainingsintensitat und dem -umfang keine der beiden Trainingmethoden zu bevorzugen sei. Sowohl das Dauer- wie auch das Intervalltraining fuhrte zu signifikanten Verbesserungen der Leistungsfahigkeit. Die Literatur lasst aber Vermutungen zu, dass bei nur geringfugiger Umfang- und Intensitatssteigerung das Intervalltraining zu einer rascheren Verbesserung der oxidative Kapazitat fuhrt.