ISBN-13: 9783656871279 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 76 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Universitat Stuttgart (Seminar fur Deutsche Philologie - Neuere Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Das variable Nutzen und Kombinieren verschiedenster Referenztexte und damit das Umformen dieser Texte zu einem neuen Ganzen ist die Leistung jedes neuen Textes. Doch was ist Intertextualitat und welche Funktion hat sie? Intertextualitat ist einer der zentralen Aspekte der Literatur- und Kulturtheorie, der vor allem von den Strukturalisten und den Poststrukturalisten untersucht wurde. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ruckt dieser wissenschaftliche Gegenstand immer mehr in den Fokus der Literaturwissenschaft. So ist es nicht verwunderlich, dass es zahlreiche Stromungen und Denkmodelle innerhalb der Intertextualitatsdiskussion gibt. Grob definiert, umfasst Intertextualitat die Gesamtheit der Text-Text-Beziehungen und ihre Phanomene, wobei die Meinungen schon allein beim Thema der Definition des Textbegriffs innerhalb der Forschung weit auseinander gehen. Die Vielschichtigkeit der Intertextualitatsforschung im Ganzen zu erfassen scheint heute kaum noch moglich und Intertextualitat als solche scheint in ihrer Komplexitat schwer erfassbar zu sein. Um welche Beziehungen es sich in Konkreten jedoch handelt und wie man sie beschreiben kann, daruber gibt es die verschiedensten literaturwissenschaftlichen Meinungen. Sie reichen von einem sehr eng gefassten, nur literarisch-asthetisch und schriftlich fixiertem Text bis hin zu einer Textdefinition, die jegliche Art von sprachlicher Kommunikation, sei sie nun verbal oder nonverbal, beinhaltet. Einige Theorien schlieen Phanomene wie Intermedialitat und Intratextualitat mit in den Bereich der Intertextualitat ein, andere grenzen den Begriff so ein, dass nur reine Text-Text-Beziehungen im letzteren Sinn der Textdefinition zu untersuchen sind. Diese Arbeit gliedert sich in einen theore