ISBN-13: 9783640246755 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
ISBN-13: 9783640246755 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Friedrich Meinecke Institut), Veranstaltung: Hauptseminar 13 362 "Die Publizistik zum Prager Frieden 1635," 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Prager Frieden vom 30. Mai 1635 - geschlossen zwischen Kaiser Ferdinand II. und dem Kurfursten Johann Georg I. von Sachsen als Fuhrungsmacht der protestantischen Partei - ist in der neueren Forschung durch die wissenschaftliche Konzentration auf den Westfalischen Frieden in den Hintergrund gedrangt worden. Dies ist in erster Linie darauf zuruckzufuhren, dass er trotz des Beitrittes der uberwiegenden Zahl der Reichsstande letztlich nicht zum Frieden fuhrte; im selben Jahr trat der Dreissigjahrige Krieg in seine letzte Phase, die des schwedisch-franzosischen Krieges. Thema dieser Arbeit ist die Frage, welche Grunde fur und wider die Annahme des Prager Friedens im Lager der protestantischen Reichsstande kursierten. Dies geschieht anhand der diesbezuglichen Auswertung zweier Flugschriften zu diesem Vertrag: Dem "Schreiben.// Herrn D. IOHANN. Gerharts/ // Theologi vnd PROFFESSORIS// zu IENA.// An// Den Furstlichen Hessischen Kanzler/ // Herrn D. Antonium Wolffium ...] Ob ein recht Evangelischer// ReichsStand den Pragerischen Frieden// mit unverletzten Gewissen annehmen konne ...]" aus dem Jahr 1636 und der Flugschrift "Der// Stetinischer Theologen// Bedencken/ // An// De Herzogen zu Pommern// Furstl. Durchl. Ob der Pragische Frieden-// Schlu mit guten Gewissen konne acce-// ptiret werden?" vom August 1636, die 1637 veroffentlicht wurde. Die beiden Texte kommen zu unterschiedlichen Bewertungen und Schlussfolgerungen bezuglich des ausgehandelten Friedenswerkes. Dies soll im Folgenden genutzt werden, um einen Uberblick uber die prominentesten Argumente auf Seiten der Protestanten zu erhalten...