ISBN-13: 9783638855433 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2,0, Universitat Mannheim, Veranstaltung: Entwicklungspsychologie der Freundschaftsbeziehungen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der folgende Beitrag behandelt interethnische Freundschaften zwischen Jugendlichen. Der Fokus wird auf die Entstehung und Auswirkung dieser Freundschaft gelegt. Begunstigt werden interethnische Freundschaften durch eine hohe Distanz zum Elternhaus und gleichzeitig durch verstarktes Aufsuchen von Sozialraumen. Dies fuhrt dazu, dass interethnische Kontakte wahrscheinlicher werden. Dieses Konzept basiert auf dem Modell von Verbrugge. Zwei Bedingungen mussen gegeben sein, damit interethnische Freundschaften entstehen: die generationale Identitat muss eine hohere Auspragung als die nationale Identitat haben und zusatzlich muss die subjektive Statusgleichheit vorherrschen. Nur in diesem Fall konnen interethnische Freundschaften zu einer Vorurteilverminderung und damit zu geringeren Fremdenfeindlichkeit fuhren. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen werden die Motive und Kontexte des Turkischerwerbs beleuchtet. Eine Studie aus Hamburg wird dabei herangezogen, um dies naher zu untersuchen. Diese hat gezeigt, dass intensiver Kontakt zu Turken zu einer hohen Sprachkompetenz fuhre und auerdem auch turkische Wertvorstellungen und die Kultur positiv bewertet und ubernommen werden.